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Bruchhauser Steine, Sauerland

24.-25.01.2017  |  Mit so wenig Ausrüstung wie möglich. Mal sehen, wie lang…

Die Bruchhauser Steine. Hier war ich mit Michi schon mal im Winter. Klettern ist seit 1989 verboten. Das was ich vorhabe auch. Minimal-Ausrüstung. Nur Schlafsack und Biwaksack. Ansonsten: -6°C, 0 Stunden Sonnenschein (Kahler Asten). Als Erstes: Ein Dach bauen. Das war eigentlich meine Hauptmotivation für diesen Trip. Einen einfachen Unterschlupf bauen und damit erste Erfahrungen sammeln. Wie lange dauert das? Was brauche ich dazu? Ist mein Messer geeignet? Habe ich noch nie gemacht. Und dann Feuer unter erschwerten Bedingungen. Natürlich im Winter. Klar.

Ich verliere fast das Messer, weil ich es einfach fallen lasse und es dann im Schnee nicht mehr finde. Das Holz ist nicht wirklich trocken. Etwas Birkenrinde, dann geht das sofort. Von wegen. Aber irgendwann ist das Feuer an. Wahnsinn, wie glücklich ich bin, wie sehr ich mich über so eine banale Sache freuen kann. Nur geht es dann auch viel zu früh wieder aus. Nicht genug Holz gesammelt. Aus Angst entdeckt zu werden, wenn das Feuer zu groß und hell wird. Jetzt wird es richtig kalt. Das „Bettgestell“ hat nur einen seitlichen Wegrollschutz. Isomatte auf Schnee. Super bequem. Und aus den geplanten drei Übernachtungen wird ganz schnell nur eine. Ratten und Eichhörnchen will ich auch nicht fangen. Als dann endlich die Sonne aufgeht, bin ich ganz schnell wieder weg.

Eigentlich sollte man ja alles wieder in den Ursprungszustand versetzen. Aber erstens findet das kein Mensch und zweitens komme ich ja noch mal. Und dann wird das besser gemacht. Das Dach steht dann wahrscheinlich noch. Vielleicht doch Fallen stellen?

Thermos | Handschuhe | Isomatte | Topf | Gas | Zucker, Salz, Pfeffer, Tee, Streichhölzer | Instant Mahlzeit | Instant Kaffee | Kocher | Feuerstahl | Paracord | Messer | Dose Tomaten | Couscous | Stirnlampe | Löffel | Kompass | Biwaksack | Schlafsack

Von |Dezember 16th, 2017|Allgemein, Biwakieren, Gear, Tour|0 Kommentare

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